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The Dementor

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The Dementor

Beitrag  Vicky Frobisher am Fr 15 Feb 2013, 01:56

Titel: The Dementor

Altersfreigabe: P16

Themen: Liebe, Trauer, Verlust, Hoffnung, Neubeginn

Kurzinhalt: Dementoren sind seelenlose, bösartige Wesen. Niemand weiß genau wie sie enstanden sind. Sie haben keine Gefühle und leben nur, um anderen das Glück auszusaugen.- Das weiß jedes kleine Kind der Zauberwelt. Jeder fürchtet sich vor ihnen. Doch ich behaupte, sie sind anders. Ich behaupte, sie haben sehr wohl Gefühle und in irgendeiner Weise auch eine Seele. Du glaubst mir nicht? Nun, ich muss es wissen. Schließlich liebe ich einen von ihnen...

Prolog

Salem, 1692: Er rannte. Rannte so schnell er konnte. Doch seine Verfolger kamen nahe. Warum rannte er eigentlich noch? Es war doch sowieso sinnlos. Sie würden ihn fangen und zum Scheiterhaufen führen wie die Anderen. Der Ast einer Kiefer schlug ihm ins Gesicht. Doch seine Beine trugen ihn weiter. Was wollte er in diesem Wald? Schon hörte er die aufgebrachten Rufe des Volkes. "Verbrennt den Hexer!", schrien sie. Er rannte tiefer in den Wald. Unter den gewaltigen Bäumen war es beinahe so dunkel, wie finstere Nacht- obgleich es erst gegen Mittag sein musste. Seine baren Füße trugen ihn über nasses Moos und glatte Steine. Einige Male wäre er fast gestürzt. Doch er rappelte sich wieder auf. Wozu? Sie würden bald hier sein.

Die Scharfrichter würden ihn kriegen und kurzen Prozess machen. Er würde das selbe Schicksal erleiden wie schon so viele vor ihm. Warum hatte er nur nur nicht besser auf seinen Zauberstab geachtet? Dann hätte er jetzt mit einem Vergessenszauber alles wieder ins Lot rücken können- oder zumindest seine Flucht erleichtern können. Doch es war hoffnungslos. Er blieb stehen, wartete auf seine Verfolger. Sollten sie ihn doch holen. Er fröstelte auf einmal, er war so weit in den Wald gedrungen, dass kaum noch Sonnenlicht diesen Ort erwärmte. Hinter sich die Rufe des wütenden Mobs. Die Kälte zog sich durch seinen ganzen Körper. Wenigstens ist es auf dem Scheiterhaufen wärmer, dachte er bitter. Doch die Kälte wollte trotz seines Zitterns nicht aufhören. Ein ungutes Gefühl überkam ihn. Eine seltsame Melancholie, angesichts der Situation. Eine noch größere Mutlosigkeit als zuvor.
Schon hörte er einen rasselnden Atem. Seine Augen weiteten sich. Aus dem Halbdunkel des Waldes kam eine Gestalt angeschwebt. Er wusste nur zu gut, was das war. Sein Herz schien gefroren zu sein.

Doch dann, im Anflug einer plötzlichen Freude, rief er: "Hier bin ich, nehmt mich mit! Bereitet dem Elend ein Ende!" Alles war besser als der Tod auf dem Scheiterhaufen. Angelockt von den Glücksgefühlen sammelten sich noch mehr der schwebenden Gestalten um ihn. Sie zogen Kreise, wobei ihre dunklen Umhänge flatterten. Er konnte ihre Stimmen in seinem Kopf hören, wie sie beratschlagten. Er konnte fühlen, wie hungrig sie nach seiner Seele, seinem Ich waren. Und dann, nach einer gefühlten Ewigkeit kamen die Gestalten näher. Er schloss die Augen mit einem Lächeln auf dem Gesicht und empfing sie mit geöffneten Armen, wie alte Freunde. Als die Scharfrichter zu der Stelle kamen, fanden sie nur noch einen Haufen zerfetzter Kleidung und daneben etwas, das einmal ein Mensch gewesen sein musste.
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