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Wingardium Leviosa

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Wingardium Leviosa

Beitrag  SugarApplepie am Di 22 März 2016, 07:19

Titel: Wingardium Leviosa


Altersfreigabe: F 12 Slash

Kurzbeschreibung: Lycoria Black hat es nicht leicht. Sie ist in Hufflepuff und findet Muggelstämmige als Freunde, aber will doch auf keinen Fall als Blutsverräter gelten. Sie versucht anders als ihr Bruder Sirius zu allen Seiten zu gehören, zusätzlich durchsteht sie natürlich die Hogwartsjahre die auch einiges an Trubbel mitbringen.

Sonstiges: Das wird eine relativ lange Geschichte, die ich immer nur auf Rückmeldung updaten werde.




Prolog:


Mit verzweifeltem Gesichtsausdruck hält das schwarhaarige Mädchen, ein kleines Baby im Arm. Stille Tränen fließen ungeachtet über ihr Gesicht, während sie das kleine Bündel im Arm hält.
Sie würde das Kind am liebsten nie wieder los lassen, es ist das, was sie wirklich noch mit ihrer Freundin verbindet.
Aber nur noch ein paar Stunden lebt das kleine namenlose Mädchen in ihrer kleinen hübschen Wohnung in Greenwich.
Heute kommt sie zu ihren neuen Eltern. Die Schwarzhaarige ist sich sicher, dass sie sich eh nie um ein Baby kümmern könnte. Außerdem ist sie keine Verwandte.
Sie schaut vom Gesicht des Babys auf, als es an der Tür klingelt. Bedächtig um das Baby nicht aufzuwecken geht sie zur Tür und öffnet diese. Ein schwarzhaariger junger Mann mit markanten Gesichtszügen erscheint.
Er ist früher als erwartet da, zu früh um ihr das Kind weg zu nehmen. Noch fester zieht sie es sich an sich und schaut dem Besucher fest in seine grauen Augen.
Viele Mädchen haben sich zu ihrer Schulzeit in diesen Augen verloren. Sie gehörte nie dazu und von ihm hat man außer ein paar Küssen eh nie mehr zu kommen. Er wollte die Ehre seiner Familie wahren. Dies hat er auch pflichtbewusst getan und ist jetzt verheiratet. Eine Frau die er sich nicht selbst ausgesucht hat.
"Black, du bist schon da" in ihrer Stimme liegt ein neutraler Ton. Ein Ton den sie nicht oft benutzt, normalerweise ist sie voller Gefühl, in allem was sie tut. "Ja, Davis. Ich dachte wir könnten uns noch kurz über Melenia unterhalten." In die Miene der Frau schleicht sich leichte Überraschung. Aber sie verbannt sie schnell und nickt. Dann geht sie mit dem Baby auf dem Arm vor ins Wohnzimmer. Dort lässt sie sich auf ein Sofa fallen und zeigt ihm an das gleiche zu tun. Er setzt sich mit seiner gewohnten Eleganz auf den roten Sessel vor dem Kamin. "Ich kann dir leider nichts anbieten." Er schaut sich leicht verächtlich im Raum um. "Das ist annehmbar. Aber wie ich gerade hier wahr nehme, ist es gut das ich das Kind bald in ein besseres Umfeld bringe."
Eine kalte Wut steigt in der Frau auf. "In dieser kleinen Wohnung herrscht Liebe. Hier ist es besser, als in deiner reichen Villa. Dort ist dies nicht vorhanden. Du bist imnernoch wie früher. Melia hat dich aber schon immer anders gesehen. Trotzdem muss ich sagen das die Kleine bei euch wirklich besser aufwächst, als sie es bei mir könnte." Der Mann nickt kurz. "Nun ja, reden wir über wichtigeres. Ich und meine Frau, die Eltern des Kindes, haben uns für einen Namen entschieden." Er macht eine kurze Pause und die Frau schaut ihn unzufrieden an. Leider hatte ihre beste Freundin noch keinen Namen gewählt. "Wir haben uns für Lycoria entschieden. Ein Name der schon öfter in unserem Stammbaum aufkreuzte." Die Frau seufzt, aber sie weiß das Wiederstand nichts bringt.
"Lycoria ist nun 10 Tage alt soweit ich weiß?" Er lässt es wie eine Frage klingen und die junge Frau nickt bloß. "Gut dann noch zu einer Sache. Weißt du wer der Vater ist?" Überrascht schaut sie ihn an, mit dieser Frage hätte sie nicht gerechnet. Also antwortet sie ehrlich. "Ja" Der Mann mustert sie. "Ist er es?" Sie sagt nichts, aber ihr Blick reicht als Antwort. "Du verstehst wohl wenn dies ein Geheimnis bleibt. Ich werde Lycoria erst einmal als meine leibliche Tochter ausgeben. Aber selbst wenn jemand erfährt das sie dies nicht ist, darf niemand erfahren wer ihr Vater isf. Ihn selbst würde es vermutlich eh nicht interessieren. Aber jeder kennt ihn, also muss es geheim bleiben." Er schaut sie scharf an. "Natürlich weiß ich dies, Black." Dieser nickt und steht auf, dann nimmt er seinem Gegenüber das Neugeborene aus den Armen und schaut noch einmal zu der Schwarzhaarigen. Diese beugt sich noch einmal über das Baby und küsst ihm auf die Stirn. "Black du solltest wissen das ich gehe. Ich weiß nicht wohin, aber ich wollte schon immer weit weg von hier. Nur sie hat mich gehalten und jetzt wurde sie ermordet. Ich werde nicht in Europa zu finden sein. Kümmere dich gut um das Mädchen." Der Mann nickt bloß und verschwindet dann.

Was die Frau sagte hielt sich als die Wahrheit. Niemand aus ihren alten Zeiten sah die Frau je wieder. Sie war weit weg von dem Kind von dem sie Patin geworden wäre, wenn alles so wäre wie es sollte.

Das Neugeborene hingegen wurde älter. Mit Eltern die das nicht leibliche zu lieben lernten. Und Brüdern die nackkommen. Und bis heute weiß sie immernoch nicht, dass ihre wahren Eltern ganz anders sind. Beide auf die ein oder andere Weise tot.

SugarApplepie

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Re: Wingardium Leviosa

Beitrag  SugarApplepie am Di 22 März 2016, 07:21

Das erste Kapitel damit ihr einen besseren Eindruck kriegt:



Wie jede früh trinke ich eine ganze Tasse Tee, bevor ich mich dem Frühstück auch nur widme. Eine hübsch bemalte Tasse hängt zwischen meinen beiden Händen und wird regelmäßig zum trinken angesetzt. Diese Kräutermischung lässt mich wie immer, leicht entspannen. Und dies jede früh, mein festes Ritual. So wie ich meine Augen halb geschlossen habe, merke ich erst durch den Fließmangel das die Tasse leer ist. Ganz leicht seufzend Stelle ich sie ab und schaue mich um. Ich sitze alleine am Tisch. Mein Vater ist wahrscheinlich außen, meine Mutter wuselt irgendwo umher und bei meinen Brüdern ist der Ort ziemlich klar. "Lycoria!" Ich blicke auf, als ich die befehlerische Stimme meiner Mutter wahr nehme und sehe sie jetzt, an der Salontür stehen. Fragend schaue ich sie an und so kommt sie gleich zu dem, was sie sagen will. "Sirius muss langsam wirklich aufstehen. Ich habe schon einen Hauself geschickt, aber dieser war anscheinend nicht qualifiziert genug jemanden zu wecken." Ich nicke bloß langsam und stehe möglichst elegant auf und gehe zur Treppe. Mit einem Blick nehme ich war, dass meine Mutter auch gleich schon wieder beschäftigt wahr. Weiter in angemessenem Tempo laufe ich die Treppen hoch. In letzter Zeit, wurde sie bei meinem täglichen Verhalten sehr streng und da ich keine Lust auf ihre Meckereien habe, benehme ich mich nun in den meisten Situation so gut wie möglich. Aber als ich dann im Flur meiner Brüder angekommen bin, hält mich nichts mehr und ich Stürme auf die vordere Tür zu. Diese ist mit Sirius Black beschriftet und ich ziehe sie ruckartig auf und betrete das Zimmer. Sirius liegt in einer komischen Formation auf der Decke drauf und schläft tief und fest. Ich muss einfach schmunzeln, das ist typisch mein Bruder. Und wie es dann typisch ich gegenüber meinem Brude ist, springe ich in einem Hops aufs Bett und beginne rum zu hüpfen. Erstmal nur neben ihn, dann über ihn drüber, dass ist durchaus eine gute Weckmethode. Aber da sich der Schlafbär noch immer nicht regt, werde ich drastischer und trete ihm einmal in die Seite. Ein Aufstöhnen und mit den Armen um sich schlagen ist für mich ein sicheres Zeichen meines Erfolgs. Also geht es schnell vom Bett runter, natürlich nicht ohne Sirius mit runter zu zerren. Und jetzt wird er wirklich wach und schaut mich böse an, weshalb mir nur die Flucht bleibt. Diese ist sehr kurz da ich Regulus Zimmer als gutes Versteck empfinde. So kommt es auch, dass ich dort einfach ins Zimmer reinplatze und erst als die Tür wieder geschlossen ist merke, dass mein jüngerer Bruder nur in Unterhose mich anschaut. Jetzt muss ich aber wirklich breit grinsen, was ich Regulus offen zeige. "Lyc raus hier!" Dies sagt er aber ebenfalls grinsend. Solche Aktionen sind typisch für mich oder auch Sirius. Deswegen hat er mit uns als Geschwister auch nicht zu oft Langweile. Als ich mich aus Regulus Zimmer raus wieder auf den Weg, zu meinem wohl verdientenEasen mache, winke ich Sirius an seiner noch offenen Zimmertür zu. Seine Antwort ist ein Funkeln, das mir deutlich macht, das ich es zurück kriege. Wieder ganz die Dame trete ich zurück in den Salon und lasse mich an den nun schon von meinen Eltern besetzen Tisch nieder. "Hast du deine Brüder geweckt?" kommt es zwischen zwei Bissen von meiner Mutter. "Ja Mutter, sie müssten bald kommen." Sie nickt einmal in meine Richtung und dann kommt schon der erste die Treppe runter gepoltert. "Guten Morgen" ruft er laut in den Saal und lässt sich auf seinen Platz plumpsen. Er bekommt nicht einmal mit, wie Vater leicht missbilligend, hinter seiner Zeitung den Kopf schüttelt. Ich persönlich esse lächelnd meinen Obstsalat und trinke dazu meine zweite Tasse Tee. Sirius zieht mich immer damit auf, dass ich eine Teesucht habe. Dabei ist Tee total gesund und besteht hauptsächlich aus Wasser und es schmeckt. Als letztes gesellt sich dann auch Regulus zu uns, um einiges anehmbarer als Sirius. Und so verläuft das Frühstück einigermaßen schweigend, während noch mehrere Brote und eine dritte Tasse Tee für mich dazu kommen. Dafür trinke ich immer den ganzen Tag lang nie etwas. Nur morgens und abends, meistens Tee. Ach ja, die dritte Tasse war auch eine andere Sorte. Nach dem Frühstück sucht Sirius nochmal alles zusammen, ich habe schon vor dem Frühstück überprüft ob ich alles habe. Jetzt geht es darum mich von Blanc zu verabschieden. Ich gehe hoch in mein Zimmer und öffne das Teritarium. "Hallo Liebling" begrüße ich sie, auf eine Art die keiner verstehen würde. "Wieso darf ich nicht mit?" sie schlängelt sich langsam meinen Arm hoch. "Da leider Schlangen nicht erlaubt sind und Vater sagt, dass niemand erfahren darf das ich mich mit euch sprechen kann." Sie wirkt traurig und ich streichle sie selbst wehmütig über die weißen Schuppen. "Ich werde dich vermissen." Sie bindet sich nun um meinen Hals und zischt in mein Ohr. "Ich dich auch Freundin" Dies zaubert mir ein Lächeln auf das Gesicht. Ich liebe Blanc und Schlangen insgesamt. Früher als ich selbst noch nicht wusste was ich kann, hab ich ziemlich viele dann erschreckt, am meisten mich selbst und Sirius. Ich kenne niemanden, der auch Parsel kann. Es soll insgesamt so gut wie kaum welche geben, ich mag diese Hervorhebung nicht, aber meine Gabe liebe ich, auch wenn dies nicht viel Sinn ergibt. "Lycoria, wir würden gehen" kommt die tiefe Stimme meines Vaters von unten. "Sei brav zu allen und Tschüss meine Süße" zische ich noch während ich sie zurück bringe. Begleitet von einem "Auf Wiedersehen" verlasse ich das Zimmer und trete neben meine ganze Familie samt kompletten Gepäck. Ich nehme meinen Koffer in die eine und die Hand meiner Mutter in die andere. Und schon überkommt mich das mittel-bekannte und enorm unangenehme Gefühl, durch einen Schlauch gequetscht zu werden. Während sich Umrisse um mich herum bilden, verschwindet das Gefühl und weicht einer Übelkeit. Aber ich habe mich noch nie beim Apparieren übergeben. Direkt neben uns taucht dann der Rest auf und ich beginne mich staunend umzusehen. Überall sind Menschen, viele Familien, Haustiere, Koffer und einfach ein buntes Treiben. Und ganz vorne befindet sich eine hübsche rote Dampflock. Endlich geht es nach Hogwarts, mein Körper kribbelt leicht vor Aufregung. Unser Vater mustert mich und Sirius "Na dann viel Erfolg in der Schule und macht uns Stolz!" Stolz. Ich weiß das für ihn damit gute Noten, gutes Benehmen und vor allem Slytherin zusammen hängt. Und da taucht wieder diese Frage auf, was passieren würde wenn es ein anderes Haus wird. Aber schnell verdränge ich die Gedanken und nicke unserem Vater zu. Dann nehme ich Regulus in den Arm und drück ihn fest an mich. "Pass auf dich auf, kleiner Bruder" Er lächelt mich an und erwiedert die Umarmung. "Ich werde dich total vermissen, große Schwester." Langsam löse ich mich von ihm und folge Mutter die das Gepäck voran schweben lässt und bis vor die Lock läuft. Dann lässt sie die Sachen von mir und Sirius in den Zug schweben. Regulus ist uns gefolgt und ich drücke noch kurz seine Hand. Meine Mutter zieht mich in eine ganz kurze Umarmung. "Viel Spaß, Erfolg und gute Freunde." Ich winke Vater der noch hinten steht einmal zu und steige dann rein in den Zug. Sirius der sich direkt nach mir verabschiedet hat folgt und schaut mit mir zu wie unsere Familie wieder verschwindet. Wir geben die zwei Koffer beim Schaffner ab und schauen uns dann um. "Ich würde sagen wir laufen hinter für ein leeres Abteil" Ich nicke. "Jap das wäre wirklich einfacher." Dann schnappe ich mir meine Umhängetasche und Sirius Hand, während ich los laufe. Unsere Blicke gleiten in jedes Abteil und beobachten wer sich da nieder gelassen hat. Und so geht es weiter bis Sirius plötzlich stehen bleibt, durch diesen stockigen Halt, stolpere ich und knalle der Länge hin. Na toll! Auf Sirius Gesicht erscheint ein Grinsen, während er mir die Hand hin streckt. Ich nehme sie an und schaue dann in das Abteil. Es ist bis auf einen Jungen der in ein Buch vertieft ist, fast leer. Also öffne ich es und trete ein. "Hallo! Dürfen wir uns zu dir setzen?" Der Kopf des Jungen hebt sich und er mustert erst mich und dann Sirius. "Natürlich könnt ihr euch setzen. Ach ja ich bin Remus Lupin" Ich lächle ihn an und lasse mich auf den Sitzt beim Fenster fallen. "Ich bin Lycoria Black und das ist Sirius Black." Auf seinem Gesicht taucht Erkenntnis auf, was natürlich klar ist, jeder in England kennt diesen Nachnamen. Sirius lässt sich neben mich sinken und öffnet dann seinen Katzenkorb. Ein rot-schwarz gepunktetes Babykätzchen springt heraus. Sie ist ziemlich groß, aber noch sehr jung. Ich Strecke meinen Arm hin und streichel die Katze mit der merkwürdigen Musterung. "Sirius, es ist unfair das du aber ich nicht, ein Haustier nach Hogwarts bringen darfst" Er grinst mich nur frech an. "Du hast Zuhause eins, dass man nicht mit nehmen darf. Zwei wären ja wohl unfair." Also ziehe ich eine beleidigte Schnute und wende mich dem Fenster zu. Remus ist wieder in seinem Buch vertieft. Der Bahnsteig leert sich und die letzen Schüler steigen in den Zug. Dann ertönt ein Pfiff und ich kann sehen wie der Zug anfährt. Auf einmal höre ich wie die Abteiltür aufgemacht wird und drehe mich um. Ein schwarzhaariger Junge mit braunen Augen und einer Brille grinst uns entgegen. Vom Alter her müsste er wie wir sein. "Darf ich mich zu euch setzen?" Ich und Remus nicken nur während Sirius irgendwas sagt, aber den beachte ich gerade nicht. Also setzt sich der Junge auf den Sitz gegenüber von mir. "Ich bin James und ihr?" Er grinst uns noch immer an und ich Lächel zurück. "Ich bin Lycoria und das mein Bruder Sirius" übernehme ich nun erneut die Vorstellungsrunde. "Aber nenn mich Lyca. Ich hasse meinen Namen" biete ich ihm da und schaue auch zu Remus, um zu zeigen das er das auch soll. "Mach ich. In welches Haus glaubt ihr zu kommen?" Und schon wieder diese Frage. Ich habe darauf keine Antwort und nun sagt Sirius wieder etwas. "Wir haben null Ahnung. Wobei ich Gryffendor irgendwie cool fände." Ich starre ihn an, dann würden sie ihn als Blutsverräter beleidigen. Beide Jungen scheinen meinen Blick nicht mit zu bekommen. "Ich will unbedingt nach Gryffendor. Meine Eltern waren auch schon beide dort. Und was ist mit dir Lyca?" Ich schaue ihn direkt an "Ich weiß es nicht. Ich habe keinen Liebling, nur Slytherin bevorzuge ich wegen unserer Familie leicht." James schaut mich leicht erschrocken an. "Da will ich nicht hin. Wer ist denn deine Familie?" Mein Blick wandert kurz zu Sirius der mich ebenfalls mustert. "Ich und Sirius sind beide Blacks und Geschwister. Und ja ich sehe ihm nicht ähnlich. Mit meinen Haaren falle ich sowieso in der ganzen Familie auf und die schönen Augen meiner Brüder hab ich auch nicht." James schaut wissend und beginnt zu grinsen. "Soweit ich weiß Cousins achten Grades. Ich war nur nie bei den Reinbluttreffen dabei, da meine Eltern ja als Blutsverräter gelten. Ich bin Potter." Sirius schüttelt seine Hand und nach diesen Vorstellungen beginnen die beiden sich über die verschiedensten Themen zu unterhalten. Auch Remus schließt sich nun der Unterhaltung an und ich beschließe ein wenig durch den Zug zu laufen. Also verlasse ich unser Abteil und gehe weiter zum Ende. In den Fluren begegne ich niemandem, was mir nur Recht ist. Ich schalte einfach mal ab und denke an nichts, setze nur einen Schritt vor den anderen. Bis ich gegen etwas laufe und überrascht zu Boden knalle. Dann schaue ich hoch, ein etwa 14-Jähriger blonder Junge schaut mich verwirrt an. Dann hält er mir seine Hand hin und ich stehe Dank seiner Hilfe wieder auf. "Läufst du immer gegen Menschen?" Nun ist die Verwirrung vorbei und er schaut amüsiert. "Jap das ist meine aller größte Leidenschaft" versuche ich mit sehr viel Ernst in der Stimme rüber zu bringen. Sein Grinsen wird breiter "Eine wirklich großartige Beschäftigung. Ich stehe gerne im Weg rum." Nun muss ich aber wirklich auch grinsen. "Ah guten Tag werter Mister im Weg Rumsteher. Wie lautet denn ihr Vorname?" Er versucht noch breiter zu grinsen und ich ebenfalls. Ein richtiges Grinsduell eben. "Tonethy, Werte Miss. Sie können aber gewiss auch Tony sagen. Und wie lautet ihr Name?" Okay langsam wird sein Grinsen gruslig und so stelle ich mein eigenes wieder ab. "Ich bin Lycoria, werter Herr" Es macht wirklich Spaß immer so zu Reden. Auf höflich tun, aber nicht ernst. Mit meinen Brüdern mache ich dies ziemlich häufig. "Eine Ehre Sie kennen zu lernen. Ich nehme an in Ihrem Falle, werden Sie die erste Klasse bestreiten?" Ich muss automatisch wieder grinsen. "Jap und so spricht nicht einmal meine Mutter." beginne ich nun wieder normal zu reden. "Merkwürdig Madam. In dieser durchaus angemessen Weise zu reden, wäre es entsprechend wenn dies alle würdigen erledigen würden. Okay ja ich komm jetzt in die Dritte. Und ich bin in Ravenclaw, dem eindeutig bestem Haus." Ich habe es satt so viel zu stehen und lasse mich nun gegen die Wand fallen. "Nach meiner Familie geht Ravenclaw gerade noch so. Hufflepuff und Vorallem Gryffendor wären unvorstellbar. Eindeutig das richtige Haus ist für sie Slytherin." Er schaut zu wie ich zu Boden sinke, aber bleibt stehen. "Dann ist deine Familie wohl eine Reinblutfamilie?" Ich seufzte leicht. "Die reinste, edelste und mächtigste wie meine Familie immerzu betont. Ich bin eine Black." Er nickt verstehend und zeigt dann auf mich. "Wollen wir uns nicht lieber in ein Abteil sitzen. Wenn du nichts dagegen hast kannst du zu uns rein. Sind auch ziemlich nett." Ich überlege kurz, es wäre wirklich gut, schon jetzt Kontakte zu knüpfen und Tony fang ich wirklich schon an zu mögen. "Klar gerne" Ich folge ihm zu einem Abteil ganz in der Nähe in dem zwei Mädchen und zwei Jungs sitzen. Als Tony die Tür öffnet schauen Sie auf. "Hey Leute. Das ist Lycoria, sie kommt jetzt in die Erste. Ich höre leise Hallos und lächle leicht schüchtern. Dann lasse ich mich auf Tony's Geste hin, neben ihn fallen. "Also das Mädchen Das da hinten liest ist Anna." Ich schaue zu dem Mädchen Das ziemlich in ihr Buch vertieft zu sein scheint. "Das Mädchen daneben ist Christa." Ich blicke einem blonden Mädchen entgegen das mich freundlich anlächelt. "Die Jungs sind Alex und Jamie" Der dunkelhaarige Jamie grinst mich an, während der rothaarige Alex ebenfalls über einem Buch hängt. Sie sind alle älter als ich und scheinen ganz. Aber bei keinem von ihnen würde ich sagen, dass wir beste Freunde werden. "Kennst du hier Schon jemanden?" Ich schaue wieder zu Tony auf. Jamie hat den Blick ebenfalls auf uns gerichtet. "Jap ich werde dieses Jahr gemeinsam mit meinem Bruder eingeschult. Dann kommt auch noch meine Cousine in die erste, aber ich habe sie noch nicht gesehen. Dann kenne ich noch mehrere von den Bällen." Er nickt und beginnt wieder zu grinsen. Das tut er wirklich ziemlich oft. Er ist humorvoll und mit ihm vergeht die Zeit ziemlich schnell.
So passiert es, dass ich noch ziemlich lange in dem Abteil war und viel Spaß hatte. Mit Christa und Jamie Verstand ich mich Dann auch ganz gut. Unsere lustige Runde endet als nun mal ausnahmsweise Anna das Wort ergreift. "In einer halben Stunde sind wir da" Ich schrecke auf und gehe zur Tür. "Ich muss in mein Abteil und mich noch umziehen. Wir sehen uns dann in Hogwarts. Sie nicken alle und Tony grinst zum gefühlt tausendsten Mal heute. "Hoffentlich in unserem Haus" Ich lächle und eile dann den Gang bis zu meinem Abteil entlang. Als ich rein komme springt Sirius auf. "Gott Lyca wo warst du so lange?" Ich beginne aus meiner Tasche meine Uniform hervor zu wühlen. "Ich war im Abteil von ein paar Ravenvlaw Drittklässern. Die waren total nett" Sirius und James werfen sich sofort einen Blick zu und ich merke das diese beiden bestimmt beste Freunde werden. "Bei Ravenclaws?" Ich nicke nur und gehe wieder zur Tür. "Ihr solltet euch auch umziehen" Damit verschwinde ich zu den Toiletten und ziehe mich dort um. Danach schaue ich mir im Spiegel nochmal meine Augen an. Auf den ersten Blick wirken sie dunkelbraun, aber Sie sind mehr. Die Ränder sind schwarz und von dort verlaufen ganz dünne Linien hinein zur Pupille. Um die Pupille herum kann man schwach einen sehr dünnen hellblauen Ring erkennen. Irgendwie mag ich meine Augen, sie sind zwar nicht so schön wie zum Beispiel die vom Sirius, aber sie geben schon etwas her. Ich laufe wieder zurück zu den Jungs, die nun auch umgezogen sind. Sofort schnappe ich mir meine Tasche und laufe schon einmal zur Zugtür. Ich bin eine der ersten hier, aber das ist klar. Mir gefällt es hier aber gerade besser, als im Abteil.
Ein Hand legt sich auf meine Schulter und ich drehe mich um. Ich schaue Sirius direkt in die grauen Augen und beginne zu lächeln. Hinter ihm steht James der seinen Blick zu zwei Personen gewendet hat die gerade den Gang entlang kommen. Ein hübsches, kleines Mädchen mit grünen Augen und wundervollen roten Haaren. Ich finde rote Haare total schön. Neben ihr ist ein schwarzhaariger Junge mit auffälliger Hakennase und die beiden unterhalten sich lächelnd.
Die Abteiltür öffnet sich und ich bewege mich mit dem Schülerstrom mit. Natürlich nicht ohne noch schnell nach Sirius Hand zu greifen, um ihn nicht zu verlieren. Ich schaue mich mit ihm um, bis wir Rufe hören. "Erklässer! Erstklässer zu mir!" Ich schaue mich nach dem Ursprung dieses Rufes um und finde ihn auch ziemlich schnell. Also zieht mich Sirius mit zu dem gigantischen Mann rüber. Alle Erstklässer sammeln sich zu ihm und James, Remus wie ein kleiner Junge, der sich mit Remus unterhält, stellen sich zu uns. "Hallo ich bin Hagrid, der Wildhüter. Ihr werdet gleich Hogwarts sehen und dann steigt ihr in die Boote. Immer vier Kinder in eines." Ich höre aufgeregtes Gemurmel und lasse Sirius Hand los um an der Spitze zu laufen. Aber kaum laufe ich direkt neben Hagrid, bleibe ich wieder stehen. Vor mir türmt sich ein wunderschönes gingantisches Schloss auf. Ich schaue es bewundert an und weiß jetzt schon, das es mir dort wunderbar gehen wird. Ich höre das es denen hinter mir nicht anders ergeht. Lächelnd gehe ich dann weiter hinter Hagrid auf die Boote zu und beschließe mich einfach in ein leeres zu setzen und zu schauen wer sich zu mir setzt. So knüpft man wieder neue Kontakte. Also setze ich mich in eines und warte. Ein Lockenschopf erreicht mein Blickfeld und schaut sich um. "Bella setzt dich zu mir" Ihr Blick gleitet zu mir und dann setzt sich meine Cousine neben mich. "Hallo Lyca. Wo ist Sirius?" Ich zucke nur mit den Schultern. "Ich habe keine Ahnung. Aber er hat schon gleich neue Freunde gefunden." Sie mustert mich kurz und ich schaue wieder zu den Schülern die sich alle setzen. Komischerweise ist bis jetzt noch keiner zu uns und nur noch zwei Schüler stehen außen und gehen jetzt auf uns zu. Es ist das rothaarige Mädchen und der Junge die ich schon im Zug bemerkt habe. Das Mädchen lächelt freundlich. "Ist es in Ordnung wenn wir uns zu euch setzen?" Ich lächle zurück. "Klar" Bella nickt nur und die beiden steigen ein. Sofort danach setzen sich die Boote auch schon in Bewegung. "Jetzt mal richtig Hallo. Ich bin Lily Evans und das neben mir ist Severus Snape." Genannter nickt mir und Bella nur kurz zu. "Freut mich. Ich bin Lycoria Black und dies ist meine Cousine Bellatrix Black." Lily lächelt weiter freundlich während ich auf dem Gesicht des Jungen erkenne das er weiß wer die Blacks sind. Ich wende mich wieder Bella zu "Wie geht es Narcissa und Andromeda?" Meine Cousine hat mal wieder ihren kalten Blick aufgesetzt, den können alle in der Familie. Nur ich kann ihn nicht wirklich. "Es geht ihnen gut. Sie wollen nur auch nach Hogwarts." Ich nicke verstehend "Ist bei Regulus auch so. Auch wenn er es nicht richtig zeigt. Ich denke es wird für ihn auch ziemlich langweilig, schließlich ist er jetzt alleine zuhause. Und bis jetzt war da noch so jemand wie Sirius." Ich lächle leicht und merke das die anderen beiden unserem Gespräch stumm zu hören. Bella beginnt zu grinsen. "Er benimmt sich immernoch so wild?" Nun grinse ich zurück "Ja unsere Mutter hat die letzten Monate streng versucht ihn zu zähmen, aber dies hat kaum Erfolg erwiesen." Ich halte mein Grinsen weiter, auch wenn der Gesichtsausdruck von Bella sich verändert. "Denkst du wir werden in Slytherin in den gleichen Schlafsaal kommen?" Sie rechnet damit, dass wir beide nach Slytherin kommen. Aber bei Blacks denken das alle. Bevor ich etwas antworten kann mischt sich der Junge in unserem Boot, in das Gespräch ein. "Ich möchte auch nach Slytherin. Das ist eindeutig das beste Haus." Ich erwiedere wieder nichts und schaue zu Lily die sich auch nicht sicher zu sein scheint. Bella nickt zustimmend "Ja, aber ich komme hubderprozentig dort hin" Ihr Blick wandert zu Lily. "Was ist mit dir?" Lily schaut zu ihr auf und überlegt kurz "Es ist mir egal. Ich würde aber sehr gerne zu Severus ins Haus kommen. Nur in einem meiner Bücher stand, dass dies bei Muggelstämmigen selten." Bella verzieht angewidert das Gesicht. "Ich sitze hier neben einem Schlammblut?!" Lily beginnt verwirrt zu schauen und Severus und ich schauen Bella an. Aber bevor irgendjemand etwas erwiedern kann, dröhnt die Stimme von Hagrid zu uns. "Köpfe einziehen" Und kaum hat er das gesagt fahren unsere Boote in eine Grotte hinein. Komisch das mir das nicht aufgefallen ist. Ich steige direkt nach Lily und Severus süß dem Boot, die sich schnell von Bella entfernen. Und eben diese schaue ich jetzt an. "Du hättest das wirklich nicht sagen sollen." Sie grinst mich nur hämisch an. "Komm schon Lyca du bist wie immer viel zu freundlich. Ein Schkammblut hat es nicht verdient mit unserer Reinheit in einem Boot zu sitzen. Ich verdrehe nur die Augen und folge der Menge eine Steintreppe empor. An den Wänden wächst Moos und lässt das ganze geheimnissvoll wirken. Der Gang endet und ich schaue mich um. Es scheint als seien wir in einem gepflasterten Innenhof gelandet. Aber zum weiter umsehen komme ich nicht, da ein lautes Räuspern alle verstummen lässt. Dort steht eine große Frau mit grünem Spitzhut und grünem Umgang. Ihrem Gesicht nach zu schließen ist sie etwas über 30 und ziemlich streng. "Hallo ich bin Professor McGonnogal. Ihre Lehrerin für das Schulfach Verwandlung, Hauslehrerin von Gryffendor und seit diesem Jahr auch stellvertretene Schulleiterin. Wir warten hier noch kurz und dann geht ihr direkt von hier aus in Zweierreihen in die große Halle. Überprüft noch einmal, ob ihr auch ordentlich aus seht." Die Schüler nicken und ich mache mich auf die Suche nach Sirius. Als ich ihn dann finde, sehe ich dass er schon neben James steht und gehe leicht beleidigt davon. Und mein kleiner Bruder bemerkt dies nicht einmal.
Auf einmal zieht mich etwas im Arm und ich drehe mich ruckartig um, in Erwartung Sirius zu sehen. Aber wen ich vor mir sehe ist ganz sicher nicht Sirius. Ein Mädchen mit knall pinken Haaren und leicht violetten Augen strahlt mich an. "Hallihallo du da. Du hast Löcher in die Luft gestarrt, also dachte ich mir, das du jetzt einmal neben mir laufen sollst." Ich beginne zu Grinsen. Dieses Mädchen ist wirklich anders, als die meisten die ich kenne. Ihre bunten Haare, ihre Art zu reden und wie ich gerade bemerke auch die knallige Tasche und die bunte Ringelstrumpfhose unter der Schulunuform sind wirklich außergewöhnlich. "Hey danke für das Ziehtraining. Ich stand da nur wegen meinem blöden kleinen Bruder." Das Grinsen hält bei ihr und mir gleichermaßen stand. "Ich kenne das wirklich genau. Ich habe zwei kleine Brüder. Vor allem in letzter Zeit waren sie total nervig, seit ich den Hofwartsbrief bekommen habe." Ich nicke verstehend. "Ist bei meinem jüngsten Bruder Regulus auch so. Aber jetzt mal zu dem was die Professorin gesagt hat. Seh ich ordentlich aus?" Ich drehe mich langsam im Kreis und sie mustert mich. Als sie dann zu grinsen beginnt, werfe ich ihr einen fragenden Blick zu. "Das ist ja fast alles zu ordentlich. Wieso zum Beispiel kann eine Erstklässerin ihre Kravatte so perfekt binden?" So ordentlich sehe ich nun wirklich nicht aus, aber trotzdem muss ich zurück grinsen. "Wenn jemand in ihrem Leben schon mehrere Unterrichtsstunden über das richtige Einkleiden hatte dann schon." Sie schaut mich leicht fassungslos an und ich muss schmunzeln. Aber bevor sie auch nur etwas sagen kann, hören wir wieder die Stimme von Professor Mc Gonnogal. "Los Kinder. In Zweier Reihen mir folgen." Unsere Gruppe geht los und wir laufen mit. Als das Mädchen neben mir plötzlich ihre Hand in meine schiebt, schaue ich sie überrascht an. Aber dann beginne ich zu lächeln. Was aber schon ziemlich schnell in Staunen verwandelt wird, als wir eine große Halle betreten. Ich kenne zwar große, schmuckvolle Hallen, aber dies ist noch einmal erstaunlicher. Unser Ballsaal passt hier mehrmals rein. Die Erstklässer folgen weiter McGonnogal, die nun eine große Tür öffnet. Und der Saal dahinter übertrifft nun wirklich diese, die ich davor gesehen habe. Vier große Tische mit Schülern stehen im Raum, passend in den Farben der Häuser. Ganz hinten ist ein Podest mit einem weiteren Tisch, auf das wir zu steuern. So wie ich beobachte, handelt es sich um den Lehrertisch. Aber dem widme ich mich nun auch nicht mehr, da mein Blick wie der vieler anderer zur Decke gleitet. Dort erwarten mich lauter Funken im dunkelblauen Hintergrund. Dies an der Decke ist der Sternenhimmel, aber exakt wir in der Wirklichkeit, dunklere Flecken zeigen die Wolken an. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen das sich die Decke zum Himmel hin öffnet. Aber ich habe in den Büchern gelesen, das sie verzaubert ist. Ich linse zum Mädchen das noch immer meine Hand hält. Sie starrt mit offenem Mund zur Decke. Also beuge ich mich zu ihr und flüstere die Worte "Sie ist verzaubert" in ihr Ohr. Auch meine Augen wandern nun wieder nach oben, denn die vielen Kerzen die in der Luft schweben, sehen auch wunderschön aus. Irgendwie gibt mir der Anblick der Kerzen Geborgenheit. Wir sind vorne angekommen und Professor Mc Gonnogal steht neben einem drei beinigen Stuhl. Aber dieser ist nicht das besondere, sondern der Hut darauf. Er wirkt alt und zerschlissen, aber macht in diesem Moment den Mund auf und beginnt zu singen. Ich höre nicht richtig zu, diese ganze Atmosphäre ist worauf ich mich gerade konzentriere. Und so bekomme ich nur am Rande mit, wie er am Ende von den Häusern singt. Erst ein Räuspern bringt mich zum völligen Zuhören. "Ich lese eure Namen und ihr setzt euch dann auf den Stuhl und nehmt den Hut auf den Kopf. Ein Nicken von uns bringt sie zum beginnen und sie ließt den ersten Namen. "Applepie Sugar" Überrascht schau ich auf. Wer heißt denn bitte Apfelkuchen mit Nachnamen? Und zur erneuten Verwunderung, löst sich dass Mädchen neben mir und geht nach vorne. Die Blicke der ganzen Halle folgen ihr, kein Wunder sie ist die erste und vorallem ist der Name wirklich höchst seltsam. Sie lässt sich ziemlich unelegant auf den Stuhl plumpsen und zieht den Hut über den Kopf. Ganz genau achte ich auf die beiden und warte auf die Antwort. Es dauert nur kurz bis diese auch kommt. "Hufflepuff" Sie springt auf legt den Hut ab, begleitet von einem lauten Klatschen vom gelb-schwarzem Tisch in der Mitte und teilweisem Applaus der anderen. Sie hopst hinunter und hinüber zu ihrem neuen Haus. Dann lässt sie sich am Ende fallen. Durch das Beobachten von Sugar hab ich ein Kind verpasst und sehe nur wie es zum Ravenclaw Tisch läuft. Dann wird der dritte Name aufgerufen. "Bellatrix Black" Ich beobachte meine Cousine wie sie sich auf den Stuhl setzt. "Slytherin" ruft der Hut schon aus, kaum hat er ihren Kopf berührt. Es war auch kein anderes Haus zu erwarten. Das Haus ganz links applaudiert, aber für das weitere Beobachten habe ich auch keine Zeit mehr. "Lycoria Black" Ich schlängel mich zwischen den anderen hindurch und gehe ohne auf anderes zu achten auf den Stuhl zu. Dann setze ich mich möglichst elegant und stülpe mir den Hut über den Kopf. Hallo! Redet der Hut gerade wirklich in meinem Kopf? Ja, das mache ich. Das ist toll. Ehm ja und nun zu deinen Talenten. Deine Eltern waren beide in Slytherin. Das wäre auch eine Möglichkeit für dich, aber ich sehe noch viel mehr. Echt? Ich passe in mehrere Häuser. In der Tat in alle vier. Du bist sehr intelligent und klug wie dein Vater. Aber auch listig und ehrgeizig wie alle beide und mutig wie die Mutter. Aber da sind auch unverkennbare Markenzeichen der Hufflepuff von keinen der beiden. Das ist wirklich so, mich bezeichnen viele auch als viel freundlicher, wie meine Familie. Ich rätsel jetzt schon länger als der Durchschnitt in deinem Kopf herum. Das ist wirklich sehr schwer. Halt Kontakte zu allen und nun schließe ich Ravenclaw und Gryffendor aus. Wo möchtest du denn hin. Es ist mir total egal. Wenn ich nicht nach Slytherin komme gelte ich als kleine Rebellin, das würde nochmal zeigen das ich im Inneren nicht wie meine Eltern bin. Aber Slytherin wäre auch gut. Dann würde ich den Anforderungen meiner Eltern folgen, was ich ja eigentlich will. Und Slytherin ist das beste Haus. Du kommst in das Haus, dass dir für deine Zukunft am meisten bringen wird. Ich warte gespannt, auch wenn ich an Slytherin denke. "Hufflepuff" Überrascht stehe ich auf und schaue mich um. Am Hufflepufftisch ist Applaus angebrochen. Am Slyrherintisch hingegen wird heftig gerdet, was aber auch an den anderen Tischen vereinzelt stattfindet. Immerhin bin ich so weit ich weiß, die erste Black in Hufflepuff. Mit gerader Rückenhaltung und erhobenem Kopf gehe ich also nun zum Hufflepufftisch, wo Sugar mich eilig herwingt. "Das ist ja richtig toll das du auch hier bist." Ich antworte nichts, ich bin dafür viel zu aufgeregt. Denn gerade wurde Sirius aufgerufen, also sitze ich auch nicht, sondern stehe da. Ich hoffe in diesem Moment so sehr, dass er nicht nach Slytherin kommt. Das ist zwar selbstsüchtig, aber ich will nicht das einzige schwarze Schaf der Familie sein. Im Gegensatz zu mir, berührt der Hut nur kurz Sirius Kopf bevor er die Antwort Preis gibt. "Gryffendor" In diesem Moment durchfährt mich pure Erleichterung und ich Stürme ohne auf andere zu achten auf Sirius zu. Dieser war gerade auf dem Weg zu seinem neuen Haustisch und bleibt überrascht stehen, als ich so auf ihn zu stürme. Ich schließe ihn ruckartig in meine Arme und auch er legt jetzt seine Arme um meinen Körper. "Hey Lyc, wir sind einfach etwas besonderes." Ich muss lächeln und will ihn am liebsten nie wieder los lassen. Trotz der Streiterein liebe ich meinen kleinen Bruder einfach unendlich. Ich könnte mir kein Leben ohne ihn vorstellen. "Ich hab dich lieb, Siri." Ich spüre die Blicke förmlich auf uns, aber kann es immer noch nicht schaffen, ihn los zu lassen.
Er ist derjenige der sich als erstes langsam löst. "Geh wieder zurück zu deinem Tisch. Morgen zum Frühstück kannst du dich ja zu uns setzen." Ich nicke und umarme ich noch einmal kurz. "Gute Nacht" Mit diesen Worten geht es dann zurück zum Hufflepufftisch. Mein Blick wandert nach oben. Der letzte Erstklässler sitzt auf dem Stuhl. "Gryffendor" Der Tisch, der nun der meines Bruders ist beginnt zu applaudieren, während ich mich neben Sugar fallen lasse. "Das mit deinem Bruder war richtig süß." Ich antworte darauf nichts, sondern greife nur nach ihrer Hand. Schon nach dieser kurzen Zeit, spüre ich tiefe Freundschaft. "So willkommen liebe Erstklässler. Es gibt nichts spannendes neues anzukündigen. Ich möchte nur darauf hin weisen dass der verbotene Wald nicht umsonst so heißt. Und jetzt guten Appetit." Mit diesen Worten erscheint eine enorme Auswahl an Speisen. Ich habe zwar schon viele gute gesehen, aber dies übersteigt alles. Sugar starrt alles mit offenem Mund an. Kichernd knuffe ich ihr in die Seite. Sie schaut zu mir und kommt wieder zu sich. Damit stürzen wir uns beide förmlich auf das Essen. Als erstes greife ich mir mehrere Löffel irgendeinen Eintopf und probiere ihn. Oh! Das schmeckt total gut. "Sugar, du musst diesen Eintopf probieren." Diese isst gerade irgend etwas angebratenes. "Erstens nenn mich nicht Sugar. Sondern finde die nächsten Tage einen tollen Spitznamen und zweitens musst du diesen Zeug hier probieren." Ich stecke sofort meine Gabel auf ihren Teller und nicke während ich kaue.
Als alle Speisen verschwinden, bin ich völlig satt. Ich habe ziemlich viel gegessen, aber das ist nichts im Vergleich zu den Mengen von Su.
"Jetzt der Nachtisch" O merlin! Nach diesem Essen, so einen Nachttischauswahl ist wirklich zu viel. Gemeinsam mit Sugar bestaune ich die Süßspeisen und erkläre bei manchen was dies ist, andere hingegen kenne ich selbst nicht.
Als ich nun wirklich so viel, wie noch nie gegessen habe, verschwindet auch der Nachtisch und Dumbledore erhebt sich wieder. "Nachdem wir nun gefüttert und gewässert sind will ich nur noch zwei Dinge ansprechen. Erstens: Zitronenenbonbon, Lakritzenschnurrbart und jetzt eine schöne Nacht euch allen." Bei diesen Worten muss ich grinsen. Dumbledore ist wirklich ein besonderer Proffesor.
Sugar zieht mich schon weiter zu einer Vertrauensschülerin die nach den Erstklässlern ruft. "Also ich bin Elly Burket und eure Vertrauensschüllerin. Ich werde euch jetzt zeigen wo unser Gemeinschaftsraum ist. Bei Fragen oder Problemen könnt ihr jederzeit zu mir kommen." Mit Su untergehackt laufen wir Elly hinterher. Als mir jemand auf die Schulter tippt drehe ich mich um. Ein dunkelhäutiges Mädchen lächelt mich an. "Hallo ich bin Mary und ja auch erste Klasse. Ich will nur gleich Freunde finden." Ich lächle sie freundlich an, aber Sugar hat schon einen Arm um sie gelegt. "Ich bin Susu. Und mit Freunden bist du bei uns genau richtig." So laufen wir nun zu dritt neben einander den Kerker hinunter und unterhalten uns ein bisschen.
Vor dem Eingang erklärt uns Elly einen bestimmten Rythmus und dann erblicke ich einen schönen gemütlichen Raum. Alles ist in gelb und schwarz gehalten während überall auf dem Boden Teppiche, Kissen und Decken liegen. Dazwischen stehen auch ein paar Sofas. An den Wänden sind mehrere kleine gemütliche Kanonen neben denen jeweils mehrere Tische mit schwarzen Sesseln stehen. Vereinzelt gibt es auch voll gestellte Regale und andere Dinge hier. Ich fühle mich sofort wohl.
Aber durch unsereMüdigkeit gehen wir gleich in ein Loch an der linken Wand dass zu einem Gang wird. Nun sind vier Abzweigungen und wir nehmen die erste. Dort hängen nämlich Buchstaben und Zahlen einfach in der Luft die 1. und 2. Klasse angeben. Es wird hier wirklich immer magischer. "Wow, Ly! Ich liebe es hier." Mary und ich Stimmen sofort zu und gehen dann zur Tür die uns ein fliegender Pfeil anzeigt. Durch die Namen wissen wir sofort dass wir alle gemeinsam hier sind.
Auf die anderen Namen achte ich nicht. Auch der Schlafsaal ist gelb und schwarz. Es gibt fünf Himmelbetten und fünf Schränke. Ich wähle willkürlich das letzte Himmelbett. "Ich gehe sofort schlafen" Die anderen beiden nicken mir zu während ich schnell im Bad verschwinde und beschließe das es erstmal genug neues für heute gab.

SugarApplepie

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